Service / Wartung Gas-Durchlauferhitzer oder Konverter

ab 95,-€
Gas-Durchlauferhitze Service

Informationen zum Gas-Durchlauferhitzer-Service

Gründliche Reinigung des Brenners.

Reinigung des Lamellenkörpers (Wärmetauscher).

Überprüfung der Einstellungen und gegebenenfalls Nachjustierung.

Gegebenenfalls Optimierung der Einstellungen.

Optimierung der Warmwassertemperatur.

Austausch von typischen Verschleißteilen wie Membranen, Zünddüsen etc.

Funktionsprüfung.

Messintervalle Wien:

  • Geräte mit einer Nennheizleistung bis 26 kW → alle 4 Jahre
  • Geräte mit einer Nennheizleistung ab 26 bis 50 kW → alle 2 Jahre
  • Geräte mit einer Nennheizleistung ab 50 kW → jährlich

Austausch von typischen Verschleißteilen wie Zündelektroden, wenn dies notwendig bzw. sinnvoll ist. Verschleißteile werden extra verrechnet.

Informationen zum Durchlauferhitzer

Wie funktioniert ein Durchlauferhitzer?

Ein Durchlauferhitzer oder Durchlaufwasserheizer (DWH) ist ein fest installiertes Gerät zur Warmwasserbereitung. Im Gegensatz zum Boiler, der als Vorratsbehälter eine begrenzte Warmwassermenge bereitstellt, erwärmt ein Durchlauferhitzer das Wasser erst dann, wenn eine Mischarmatur geöffnet wird. Um das durchfließende Wasser sofort auf die gewünschte Temperatur zu bringen, benötigt ein Durchlauferhitzer eine hohe Wärmeleistung.

Durchlauferhitzer eignen sich nicht zur Bereitung von kochendem Wasser. Neuere Durchlauferhitzer können auch mit vorgewärmtem Wasser betrieben werden, welches etwa durch eine Solaranlage erzeugt wurde und dann bis auf die gewünschte Temperatur nacherhitzt wird.

Kombithermen sind Heizkessel, die einen zweiten Wärmetauscher besitzen, der ebenso wie ein separater Durchlauferhitzer fortlaufend warmes Wasser erzeugen kann.

Ein gewöhnlicher Durchlauferhitzer kann höchstens eine Dusche oder zwei Waschbecken zugleich versorgen, so dass Durchlauferhitzer üblicherweise dezentral, d. h. in der Nähe der Entnahmestelle eingesetzt werden.

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Funktionsprinzip Durchlauferhitzer

 

Funktionsprinzip

Wird das Wasser an der Entnahmestelle gezapft, detektiert das Gerät den Durchfluss und erwärmt das durchfließende Wasser. Wird die Wasserentnahme durch Zudrehen des Warmwasserhahnes unterbrochen, muss die Energiezufuhr umgehend abgeschaltet werden. Geschieht dies verzögert, kann die zugeführte Energie nicht vom durchfließenden Wasser abgeführt werden und das stagnierende Wasser überhitzt. In diesem Störfall wird das Gerät durch einen Sicherheitstemperaturbegrenzer abgeschaltet und muss durch einen Fachhandwerker nach Beseitigung des ursächlichen Fehlers rückgesetzt werden. Als weitere Sicherheitsmaßnahmen kann ein Sicherheitsdruckschalter dienen, der zwischen Rückschlagventil (Kaltwasserzulauf) und Entnahmeventil angeordnet ist. Hier baut sich bei versagender Regelung Dampfdruck auf, auf welchen der Sicherheitsdruckschalter anspricht und die Stromzufuhr bis zur manuellen Rückstellung unterbricht.[3] Im Bild unten ist das der zentrale Kontaktblock mit dem roten Knopf.

Die Länge der Wasserleitung zwischen Durchlauferhitzer und Zapfstelle(n) sollte kurz gehalten werden, da sich das in der Leitung stehende Wasser zwischen den Zapfvorgängen abkühlt und bei erneuter Entnahme ungenutzt abfließt, bis die gewünschte Auslauf-Temperatur erreicht wird.

Durchlauferhitzer werden nach der verwendeten Energieart, Funktionsweise (Energiewandlung, Prinzip des Wärmeübertragers) und vorgesehenem Einsatzgebiet unterschieden.

Üblich sind gasbetriebene und elektrische Durchlauferhitzer, die entweder mit hydraulischer oder elektronischer Detektion des Wasserdurchflusses ausgerüstet sind. Elektrische Durchlauferhitzer können weiter in Rohrheizkörper- und Blankdrahtgeräte sowie nach gesteuertem oder geregeltem Verhalten unterschieden werden.

Die Detektion des Durchflusses im Gerät erfolgt mittels Differenzdruckschalter bei hydraulischen und mittels Turbinen-Durchflussmesser bei elektronischen Geräten. Der Differenzdruckschalter funktioniert mechanisch. Er registriert den Druckunterschied beim Zapfen und schaltet die Energiezufuhr ein. Je nach Strömungsgeschwindigkeit und Druckverhältnissen wird die Membran stärker ausgelenkt, wodurch mehrere Leistungsstufen geschaltet werden können. In der Praxis sind jedoch nur zwei Stufen üblich. Der Turbinen-Durchflussmesser enthält zur Auswertung des Durchflusses eine elektronische Baugruppe, die eine stufenlose Messung unabhängig von den Druckverhältnissen erlaubt. Beide Systeme benötigen einen Mindestdurchfluss, um eine Wasserentnahme wahrzunehmen sowie das Sieden des Wassers bei der geringsten vorgesehenen Leistungsabgabe zu vermeiden.

Die Wärmeübertragung an das Wasser erfolgt durch einen Wärmetauscher, der meist aus Kupfer besteht, da Kupfer ein guter Wärmeleiter ist und nicht korrodiert.

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Gasdurchlauferhitzer

Bei einem Gasdurchlauferhitzer wird, entweder durch eine ständig brennende Zündflamme oder einen selbsttätig zuschaltenden Piezozünder, ein Gasbrenner bei Bedarf gezündet und betrieben. Das zu erwärmende Wasser wird in der Regel durch Kupferrohrwendeln geleitet, die zur verbesserten Wärmeübertragung mit Blechlamellen verbunden sind, durch welche die erhitzten Brenngase strömen.
 
Die neueste Generation von Gas-Durchlauferhitzern benötigt weder die früher übliche Zündflamme noch einen Stromanschluss zur elektrischen Zündung. Sie enthalten eine Batterie- oder Generatorzündung, welche die Strömungsenergie des fließenden Wassers nutzt.
 
In der Regel ist es erforderlich, den Durchlauferhitzer an einen Schornstein anzuschließen. Bei geringer Leistung des Geräts kann im Ausnahmefall eine Frischluftzufuhr und Abführung der Abgase durch eine Außenwand ins Freie ausreichen.
 
Gasdurchlauferhitzer werden mit Erdgas betrieben, sofern ein Gasanschluss vorhanden ist. Seltener wird Flüssiggas aus Flaschen oder ortsfesten Anlagen genutzt. Die Umstellung der Gasart wird vom Installateur durch einen Düsenwechsel vorgenommen.
 
Gasdurchlauferhitzer benötigen zur Installation deutlich mehr Platz als ihre elektrischen Pendants.
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Frischwasserstation

Bei einer sogenannten Frischwasserstation wird die zur Erwärmung des Trinkwassers erforderliche Energie von einem Heizkreislauf zugeführt, dessen Medium an anderer Stelle erwärmt wird. Als Energiequelle dienen etwa Solarkollektoren oder Fernwärme. Eine Frischwasserstation benötigt sehr wenig Platz, wenn sie lediglich einen Plattenwärmetauscher enthält. Häufig sind auch Entleerungs- und Absperrarmaturen sowie Temperaturfühler und gegebenenfalls Wärmemengenzähler enthalten.
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Wirkungsgrad

Gasdurchlauferhitzer weisen einen Gesamtwirkungsgrad von etwa 75–85 Prozent auf.[2] Diese Verluste setzen sich aus der durch den Schornstein entweichenden Abwärme und den Abstrahlungsverlusten des Gerätes zusammen.

Bei gleicher Warmwasserleistung benötigt das Gasgerät also nur ein Drittel der Primärenergiemenge eines elektrischen Durchlauferhitzers, der mit Strom aus fossilen Brennstoffen betrieben wird.

Nahe der Verbrauchsstelle installierte Durchlauferhitzer können gegenüber einer zentralen Warmwasserversorgung energie- und wassersparend eingesetzt werden, da bei letzteren die Ablaufverluste (bis warmes Wasser kommt), die Wärmeverluste durch Rohrleitungen und Warmwasserspeicher sowie der elektrische Energiebedarf für Zirkulationspumpen berücksichtigt werden muss. Auch verringert sich der Umfang der Warmwasserinstallation. Der Effekt macht sich besonders bei abseits liegenden Verbrauchsstellen mit seltener Benutzung oder geringer Abnahmemenge (z. B. Gäste-WC) bemerkbar, so dass hier oft auch der Einsatz strombetriebener Geräte gerechtfertigt sein kann.

Bei regelmäßigem und höherem Warmwasserbedarf sind demgegenüber gasbetriebene Durchlauferhitzer sowie auch zentrale Warmwasserbereiter mit Boilern energieeffizienter und kostengünstiger zu betreiben. Gasbetriebene kombinierte Warmwasser-/Heizungs-Durchlauferhitzer werden häufig in Mehrfamilienhäusern als Etagenheizung eingesetzt.

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Wartungskosten

Oft wird empfohlen, gasbetriebene Geräte jährlich warten zu lassen, wobei die Brennräume gereinigt werden. Meist findet alle zwei Jahre eine Überprüfung von Gasgeräten durch den Schornsteinfeger statt.

Je nach genauer Zusammensetzung kann es bei kalkhaltigem Trinkwasser erforderlich werden, den sich ablagernden Kesselstein fachgerecht zu entfernen. Unterbleibt die Entkalkung, verschlechtert sich mit dem Wärmedurchgang auch der Wirkungsgrad.

Elektrische Durchlauferhitzer mit Blankdraht-Heizelementen gelten als wartungsfrei und brauchen nicht entkalkt zu werden. Wegen der besonders massearmen Heizelemente (Draht) verbleibt nach dem Abschalten kaum Nachwärme, was den wesentlichen Grund für die Verringerung der Kesselstein-Ausscheidungen darstellt. Durch die Ausdehnung des Heizdrahtes bei Erwärmung wird ein Kesselsteinbelag regelmäßig abgesprengt.

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